Wie schon berichtet war der August ein Monat voller Hochzeiten. Und für die Hochzeit meiner Schwägerin, die natürlich auch im August war durfte ich ein Gästebild zeichnen. 🙂
Sie wollte keinen Baum sondern hatte schon eine ziemlich genaue Vorstellung wie das Bild aussehen sollte. Und zwar sollte das Brautpaar in einem Porsche Speedster davon fahren, mit klappernden Dosen hinten dran und mit einer großen Traube Luftballons daran gebunden. Die Gäste sollten dabei mit ihren Fingerabdrücken für die Luftballons sorgen.
Und das ist was ich aus der Idee gemacht habe:
In Warteposition auf die ersten Fingerabdrücke:
Schlagwort: Gästebaum
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Ein weiteres Gästebild ist fertig
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Einen Gästebaum selber zeichnen mit Buntstiften und Aquarellstiften – Schritt-für-Schritt-Anleitung
Beim Stöbern im Netz stößt man schnell auf Gästebilder und Gästebäume – eine wunderschöne Alternative zum klassischen Gästebuch. Sie bewahren die Erinnerungen an die Hochzeit und können nach der Hochzeit als dekoratives Highlight die Wand schmücken. Ein selbst gezeichneter Baum ist dann natürlich noch mal etwas ganz besonderes – und den zu zeichnen ist auch gar nicht so schwer. Ich zeige euch hier wie es geht.
Um einen schönen Gästebaum zu zeichnen benötigen wir:
- Tonkarton
- Faber Castell Pitt Artist Pen (b) (Dark Sepia 175)
- Faber Castell Aquarellstifte (Walnußbraun 177, Siena gebrannt 283)
- einen Bleistift ( HB ~ 2B )
- Schmierpapier
- und einen Radiergummi.
Für den Tonkarton wähle ich den Cremefarbenen, weiß wirkt mir zu kalt, aber das ist sicherlich Geschmackssache.
Der Pitt mit der Pinselspitze mag vielleicht abschreckend wirken, weil es damit nicht so leicht ist eine perfekt gleichmäßige Linie zu ziehen – aber für einen natürlich wirkenden Baum ist das auch eigentlich gar nicht das was wir erreichen wollen.
Die Aquarellstifte sind optional, es schafft aber die Möglichkeit die Farben nachher noch mit Wasser zu vermalen, was den Farben noch etwas mehr Leuchtkraft gibt. Muss aber nicht sieht auch so schon sehr schön aus. Faber Castell, weil diese in vielen Läden lose zu bekommen sind, andere tun es bestimmt auch.Erster Schritt: Zeichenprobe anfertigen
Bevor du mit dem finalen Baum startest, empfehle ich eine Zeichenprobe auf kleinerem Papier. Das hilft, ein Gefühl für die Technik zu bekommen und gibt Sicherheit für den eigentlichen Baum. Ein einzelner Ast verschafft einen guten Eindruck und lässt sich gut frei von Hand zeichnen.
Die Kontur des Astes kommt zuerst. Sie darf ruhig unregelmäßig sein und die Äste können ruhig ihre Ecken haben und etwas sperrig wirken, der Baum wächst ja auch wie es ihm passt 🙂 Wenn ein Zweig dabei etwas seltsam gelingt ist das egal, das wird im Gesamteindruck nicht mehr auffallen.
Dann kommt die Struktur der Rinde, dafür ziehen wir Linien entlang der Wuchsrichtung. Hier und da ein Astloch oder eine Kurve lässt es natürlicher wirken.
Jetzt geht es ans Ausmalen, dafür wählen wir einen der beiden Buntstifte und malen den Ast zunächst komplett nur leicht aus. In einem zweiten Durchgang tragen wir die Farbe zur Schattenseite hin stärker auf. Mit dem zweiten Buntstift können wir jetzt noch etwas Struktur in das ganze bringen in dem wir einzelne Linien in Wuchsrichtung ziehen.
Je nach Geschmack kann man jetzt die Aquarellfarben noch mit Wasser vermalen, dadurch werden die Farben nochmal intensiver. Der Pitt Stift ist nicht wasservermalbar deshalb kann von der Rindenstruktur auch nichts verwischen.
Um zu testen ob das Konzept so funktioniert und gut aussieht, das ganze nochmal mit Fingerabdruck-blättern. Joa, so machts was her 🙂
Den gesamten Baum zeichnen
Jetzt folgt der anspruchsvollere Teil einen vollständigen Baum mit Ästen und Struktur zu zeichnen. Aber wir starten mit Bleistift auf dem Schmierpapier. Der Baum muss nicht perfekt sein, aber wie die Äste aussehen sollte definiert sein, so dass man die Form vom Baum erkennen kann, ob er schief wirkt oder gerade und ob die Äste schön verteilt sind. Bei mir war hier sehr viel Radiergummi involviert 😉
Mit etwas Tesa kann der Entwurf dann auf der Rückseite des Tonkartons fixiert werden, so dass man im Fenster gegen das Licht die Konturen nachzeichnen kann. Wenn das geschafft ist, dann geht es weiter wie bei der Zeichenprobe zuvor.
Zunächst wieder mit dem Pitt die Struktur dazu zeichnen. Und dann mit den Buntstiften ran.
Ich höre jetzt an dieser Stelle auf, aber wer die Farben lieber etwas kräftiger mag kann hier die Farben wieder mit Wasser vermalen.Zusätzliche Dekorationen
Ich habe hier einen sehr schlichten Baum gezeichnet. Man kann den Baum aber natürlich auch noch weiter dekorieren oder persönliche Elemente ergänzen. Zum Beispiel ein Fahrrad, das am Baumstamm lehnt, ein Drachen, der sich in den Ästen verfangen hat oder Windlichter die an den Ästen hängen, so wie ichs hier gemacht hab.
Jetzt wünsche ich viel Spaß beim zeichnen! Lasst mir gerne einen Link da, wenn ihr es versucht habt 😀 -

DIY Gästebaum zur Hochzeit – Kreative Alternative zum Gästebuch
Der Blog hatte eine lange Winterpause, die bereits letzten Sommer begann. Doch hinter den Kulissen wurde fleißig gewerkelt! Nun ist es an der Zeit, alles nach und nach aufzuarbeiten. Beginnen wir mit einem besonderen Hochzeitsprojekt: dem DIY Gästebaum als Alternative zum klassischen Gästebuch.
Der Blog hatte eine lange Winterpause, die bereits letzten Sommer begann. Doch hinter den Kulissen wurde fleißig gewerkelt! Nun ist es an der Zeit, alles nach und nach aufzuarbeiten. Beginnen wir mit einem besonderen Hochzeitsprojekt: dem DIY Gästebaum als Alternative zum klassischen Gästebuch.
Warum ein Gästebaum statt eines klassischen Gästebuchs?
Beim sammeln für Inspirationen für die Hochzeit bin ich vermehrt auf Ideen gestossen, wie man auf ein klassisches Gästebuch verzichten kann und trotzdem ein bleibendes Andenken hat, auf dem sich alle Gäste verewigen können. Mein absoluter Favorit ist ein Gästebild, insbesondere der Gästebaum.
Der Gästebaum ist ein Bild von einem Baum ohne Blätter. Die Gäste können den Baum mit bunten Fingerabdrücken dann Blätter schenken und den Baum so aufblühen lassen. Mit einer Unterschrift am Abdruck wird es so eine bleibende Erinnerung.
Also, habe ich kurzerhand einen Gästebaum selbst gezeichnet. Und bevor ich jetzt groß mit Erklärungen aushole hier ein paar Bilder:
Der Baum ist auf cremefarbenen Tonkarton gezeichnet.

Er hat den Tag der Hochzeit gut überstanden und hat es inzwischen an unsere Wand geschafft 😀

Und die Idee kam so gut an, dass ich inzwischen bereits Folgeaufträge habe 😀 Hier eine Sneak Peak. Ein weiteres Bild ist in Arbeit.

Fazit
Ein DIY Gästebaum ist eine wunderschöne und individuelle Möglichkeit, die Erinnerungen an eine Hochzeit festzuhalten. Er ersetzt das klassische Gästebuch und wird zu einem einzigartigen Kunstwerk, das das Brautpaar für immer begleitet. Wenn du auch einen individuellen Gästebaum für deine Hochzeit gestalten möchtest, probiere es doch selbst aus. Eine ausführlichere Anleitung findest Du hier: Einen Gästebaum selber zeichnen.