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  • Marmor-Bilder mit Rasierschaum: Kreative Bastelidee für Kinder

    Marmor-Bilder mit Rasierschaum: Kreative Bastelidee für Kinder

    Suchst du nach einer unterhaltsamen und kreativen Bastelidee für Kinder? Dann ist das Drucken von Marmor-Bildern mit Rasierschaum genau das Richtige! Es ist nicht nur eine kreative Beschäftigung, sondern macht auch riesigen Spaß. In diesem Blogpost erfährst du, wie du diese faszinierende Technik einfach umsetzen kannst – perfekt für regnerische Tage, als Bastelprojekt zu Hause oder im Unterricht!

    Was ist Marmorieren mit Rasierschaum?

    Das Marmorieren mit Rasierschaum ist eine Technik, bei der Farbe auf eine Schicht Rasierschaum aufgetragen wird. Diese Farbe kann dann mit einem Holzstäbchen, oder ähnlichem, noch vermischt oder mit Mustern versehen werden, was dann ziemlich coole Marmor-Effekte erzeugen kann. Das entstandene Muster lässt sich anschliessend auf Papier übertragen. Das ganze ist also ziemlich einfach, bringt manchmal überraschende Ergebnisse und macht einfach besonders viel Spaß. Und nachher kann man auch noch mit dem Rasierschaum rumpanschen 😀

    Diese Materialien brauchst Du:

    Bevor es losgehen kann mit dem matschigen Vergnügen brauchst Du am Besten noch diese Dinge:

    • Rasierschaum (am besten in einer Sprühflasche),
    • Lebensmittelfarben oder Wasserfarben,
    • Ein flaches Backblech,
    • Ein Holzstäbchen oder Schaschlikspieß,
    • Papier, dickeres Papier wäre vielleicht noch besser aber ganz normales Papier tut es auch,
    • Ein Lineal.

    Marmor-Bilder mit Rasierschaum – So geht’s:

    1. Rasierschaum vorbereiten: Sprühe eine großzügige Menge Rasierschaum auf das Backblech und streiche den Schaum so gut es geht glatt. Die Schicht sollte etwa 2 cm dick sein, dann reicht es auch für mehrere Durchgänge.

    2. Farbe hinzufügen: Tropfe verschiedene Farben auf den Schaum. Einfach austoben. Je mehr Farbe auf dem Schaum ist, desto kräftiger wird auch der Druck später.

    3. Marmorieren: Nimm ein Holzstäbchen oder einen Schaschlikspieß und ihn ziehe sanft durch den Schaum, um Muster zu erzeugen und den Marmor Effekt zu erschaffen.

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    4. Papier auflegen: Lege nun ein Blatt Papier vorsichtig auf die gefärbte Schicht Rasierschaum. Streiche es gut an den Rasierschaum an, damit das Papier auch wirklich überall Kontakt zum Schaum hat und keine Stellen bleiben an denen nachher keine Farbe ist.

    5. Abnehmen und Trocknen: Hebe das Papier vorsichtig wieder an und entferne den überschüssigen Rasierschaum mit dem Lineal. Lass das Papier gut trocknen. Reste von Rasierschaum kann man mit einem Tuch vorsichtig herunter reiben, wenn alles gut getrocknet ist.

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    Fazit

    Marmor-Bilder mit Rasierschaum sind eine fantastische Bastelidee, die nicht nur Kinder begeistern kann. Die Technik ist einfach, sicher und ermöglicht es Kindern, kreativ zu sein und ihre eigenen Kunstwerke zu schaffen. Und die schönen Bilder, die dabei entstehen, kann man entweder so verwahren oder für die verschiedensten Bastelprojekte weiterverwenden. Zum Beispiel kann man die Bilder in schmale Streifen schneiden, sie laminieren und ein Band durchziehen für schöne Lesezeichen. Oder man klebt sie auf Klappkarten und verziert sie noch weiter um ganz besondere individuelle Karten zu erstellen.

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    Hast Du schon mal Bilder mit Rasierschaum gedruckt? Wie hat es bei Dir geklappt und was hast Du mit den Ergebnissen angestellt? Ich würde mich freuen von Deinen Erfahrungen zu hören.

  • Roggensauerteig-Walnussbrot – Einfaches Rezept für ein aromatisches Sauerteigbrot

    Roggensauerteig-Walnussbrot – Einfaches Rezept für ein aromatisches Sauerteigbrot

    Ich habe kürzlich wieder mit dem Brot backen angefangen, diesmal mit Sauerteig. Ich habe bereits ganz großartige Rezepte, die mit Hefe arbeiten, aber ich wollte schon lange mal richtiges Sauerteigbrot backen. Jetzt habe ich bereits einige Experimente durch und habe kürzlich ein Rezept gefunden, dass mich begeistert: ein Walnussbrot mit Roggensauerteig. Es ist ein unglaublich einfaches Rezept und das Brot ist wirklich total lecker und nussig.

    Warum Roggensauerteig?

    Roggensauerteig bringt nicht nur Geschmack, sondern verbessert auch die Bekömmlichkeit des Brotes. Die natürliche Fermentation sorgt für eine leichte Säure und verlängert die Haltbarkeit. In Kombination mit Walnüssen entsteht ein wunderbar nussiges Aroma, das perfekt zu herzhaften und süßen Belägen passt.

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    Rezept: Roggensauerteig-Walnussbrot

    Zutaten:

    Für den Sauerteig:
    190 g warmes Wasser
    30 g aktives Roggen-Anstellgut
    75 g Roggenmehl (Typ 1050)
    75 g Roggenvollkornmehl

    Für den Hauptteig:
    200 g Roggenmehl (Typ 1150)
    200 g Roggenvollkornmehl
    10 g Salz
    260 g warmes Wasser
    20 g Ahornsirup
    370 g Sauerteig
    150 g Walnüsse, grob gehackt

    Außerdem:
    Kastenform, etwas Butter
    Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne

    Zubereitung:

    Am Vorabend: (Arbeitsaufwand: etwa 10 Minuten, Gehzeit: etwa 10-12 Stunden)

    Den Sauerteig bereiten wir so vor, als würden wir unseren Sauerteig füttern, nur diesmal wählen wir ein ausreichend großes Glas. Ich nehme hier ein 1L Einmachglas. Das Roggenanstellgut im warmen Wasser verrühren. Das Mehl dazu geben und wieder gut verrühren. Wie bei der normalen Fütterung am besten auch wieder mit einem Gummiband die Füllhöhe markieren, damit man später gut sehen kann wie gut der Teig bereits aufgegangen ist. Bei Zimmertemperatur (22°C-28°C) über Nacht gehen lassen. Der Teig sollte bei der Weiterverabeitung am nächsten Tag deutlich aufgegangen sein.

    Am Backtag morgens: (Arbeitsaufwand: 10 Minuten, Gehzeit: etwa 2 Stunden)

    Das Mehl mit dem Salz vermengen und eine Kuhle formen. Das warme Wasser, den Ahornsirup und den Sauerteig hineingeben. Die grob gehackten Walnüsse dazu geben und mit der Küchenmaschine gut verkneten lassen. Zwischendurch prüfen ob alles Mehl mit verknetet wurde oder sich noch Mehl unten in der Schüssel gesammelt hat. Der Teig sollte jetzt recht klebrig sein. Wenn alles gut verknetet ist, die Schüssel mit einem nassen Tuch abdecken und an für etwa 2 Stunden ruhen lassen (Stockgare).

    Nach der Stockgare: (Arbeitsaufwand: 10 Minuten, Gehzeit: etwa 8 Stunden)

    Die Kastenform gut einfetten. Jetzt kommt der knifflige Teil: der klebrige Teig muss ein wenig geformt werden und dann in die Kastenform. Dazu am besten eine Körnermischung nach Wahl (ich habe Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne verwendet) auf der Arbeitsfläche verteilen. Ten Teig mit einem Teigschaber aus der Schüssel holen und vorsichtig in den Kernen wälzen. Der Teig soll dabei nicht geknetet sondern nur vorsichtig gewälzt und geformt werden. Dann kann der Teig in die Kastenform. Der Teig muss jetzt noch mal gehen, bis er sich deutlich über den Rand der Kastenform wölbt.
    Ich stelle den Teig dazu, wieder mit einem feuchten Tuch abgedeckt (mit einem Abstandhalter, damit das Tuch nicht im Teiglandet), in den Backofen. Zunächst für 3 Stunden bei 30°C, danach schalte ich den Backofen aus und lasse den Teig weiter gehen, bis er die gewünschte Höhe erreicht hat, das sind ungefähr weitere 5 Stunden.
    Diese Gehzeiten funktionieren gut bei meinem Sauerteig. Wenn Du einen Sauerteig hast, der schon viel aktiver ist, dann musst Du Temperatur oder Gehzeit vielleicht entsprechend anpassen.

    Backen: (Backzeit: 1 Stunde, Vor- und Nachbereitung: etwa 30 Minuten)
    Das tiefe Backblech in den untersten Einschub schieben und etwa 1/2 Liter Wassser hineingeben. Den Backofen auf 250°C (Ober-Unterhitze) vorheizen. Wenn der Ofen gut vorgeheizt ist das Brot auf den Rost im zweiten Einschub von unten für 15 Minuten backen. Der starke Dampf sorgt für eine schöne Krume.
    Nach 15 Minuten wird die Hitze auf 200°C reduziert und der Dampf abgelassen, sowie das Blech mit dem Wasser herausgenommen, falls noch nicht alles verdampft ist. Ein wenig Alufolie über dem Brot verhindert, dass die Kruste zu dunkel wird. Das Brot so weitere 45 Minuten backen. Dann den Backofen ausschalten und das Brot weitere 10 Minuten im geschlossenen Backofen belassen. Dann das Brot aus der Form holen und im leicht geöffneten Backofen langsam auskühlen lassen.

    Tipps für ein perfektes Sauerteigbrot

    • Dein Sauerteig sollte aktiv und gut aufgegangen sein – das sorgt für eine gute Triebkraft.
    • Die Reifezeit des Teiges hat einen Einfluss auf den Geschmack des Brotes, Du kannst hier noch experimentieren und die Tempartur und Gehzeiten variieren. Oder den Teig sogar in der Form noch eine Nacht im Kühlschrank lassen und erst dann gehen lassen. Das habe ich allerdings noch nicht getestet – deshalb empfehle ich lieber meinen Zeitplan, der funktioniert definitiv und ich finde, das Brot wird so ganz großartig.

  • Windeltorte selber machen: Eine wunderschöne Geschenkidee zur Geburt

    Windeltorte selber machen: Eine wunderschöne Geschenkidee zur Geburt

    Da es in unserem Freundeskreis kürzlich mehrmals Nachwuchs gab tat sich die Frage auf, was man denn als kleines Geschenk zur Geburt überreichen könnte. Das erste was mir da in den Sinn kam war tatsächlich eine Windeltorte.
    Ich habe inzwischen bereits mehrere Windeltorten gestaltet und ich kann sagen, wenn man es zum ersten Mal macht, dann kann es eine ganz schöne Fummelei werden. Wenn man weiß wie man es angeht, dann ist es aber ganz flott gemacht. Und um Dir die Fummelei zu ersparen habe ich hier eine Schritt für Schritt Anleitung zusammengestellt, die Dir zeigt, wie man ganz einfach eine schöne Windeltorte basteln kann.

    Warum eine Windeltorte das perfekte Geschenk ist

    Wenn man eine Sache nach der Geburt in großen Mengen braucht, dann sind das Windeln – und genau das macht eine Windeltorte so praktisch. Statt eines herkömmlichen Geschenks überreichst du den frischgebackenen Eltern eine mit sinnvollen Kleinigkeiten oder Geschenken hübsch dekorierte Torte, die sie später in einzelne Windeln zerlegen und verwenden können.

    Materialien für deine Windeltorte

    Bevor du loslegst, solltest du folgende Materialien bereithalten:

    • Stabile Pappe etwa Tellergroß oder eine runde Tortenplatte (als Basis)
    • Eine leere Küchenrolle oder eine große Flasche mit bspw. Baby-Shampoo oder ähnlichem (als Mittelachse)
    • Windeln, mindestens 50 Stück, je nach Größe der Torte. Nimm auch ruhig unterschiedliche größen, die kleinste Größe braucht man gar nicht so lange und womöglich ist diese Torte nicht das einzige Windelgeschenk.
    • Ein Stofftier als Topper und diverse Kleinigkeiten zum verzieren (Shampoo, Schnullerband, Söckchen etc.)
    • Gummibänder (reichlich, zum Fixieren der Windeln)
    • Geschenkband, etwa 5m (zur Verzierung)
    • Tacker
    • Folie zum einpacken

    Anleitung: So baust du deine Windeltorte

    Dann kann es auch schon losgehen.

    Schritt 1: Die Basis vorbereiten

    Mit einem Teller einen Kreis auf die Pappe zeichnen und ausschneiden. Das muss nichts exaktes sein, man sieht die Pappe nachher nicht mehr, sie ist nur da, um die Torte stabil und transportierbar zu machen. Mittig darauf kommt die große Flasche Baby-Shampoo und direkt ein Gummiband darum.

    Schritt 2: Die erste Ebene Windeln anbringen

    Dann die Pampers einzeln einrollen, ebenfalls mit einem Gummi fixieren und unter das Gummiband, das schon um die Flasche war schieben. Das einzelne Rollen der Windeln sorgt hier für etwas mehr Volumen. Wenn Du besonders viele Windeln besorgt hast, dann kannst Du die Windeln auch Flach um die Achse wickeln. Wenn zwei Reihen gerollter Pampers an der Flasche fixiert sind, dann ist diese Etage erstmal fertig. Jetzt sollte der Kartonboden auch nicht mehr zu sehr überstehen, zur Not nochmal ein wenig kleiner schneiden. Bis zu einem halben cm ist aber noch okay, das verschwindet dann bei Schritt 6.

    Schritt 3: Die zweite und dritte Ebene Windeln anbringen

    Genauso wie schon bei der ersten ebene werden wieder einzelne gerollte Pampers mit einem Gummiband an der Flasche fixiert. Für diese Ebene reicht eine Reihe und dann geht es auch schon weiter mit der obersten ebene.

    Weil hier meist nur noch der Flaschenkopf aus der Torte ragt, lassen sich die Pampers nicht mehr so schön einfach an der Flasche fixieren. Deshalb habe ich hier einfach 5-6 gerollte Pampers mit einem Gummi zusammen gebunden und diese dann quasi oben auf den Flaschenkopf drauf gesteckt. In die Lücke die sich über dem Flaschenkopf bildet kommt dann später das Stofftier, das als Torten-Topper vorgesehen war.
    Falls nötig kannst Du jetzt noch ein paar Schaschlik-Spieße verwenden um die Ebenen weiter zu fixieren.

    TutorialPamperstorte_1-3

    Schritt 4: Feinschliff

    Angefangen mit der Obersten Ebene werden jetzt noch zusätzliche Pampers flach (nicht aufgerollt) aussen als Abschluss hinter dem Gummiband fixiert. Diesen Schritt machen wir, damit die Torte aussen schön und flach aussieht und man die dicke der einzelnen Etagen noch feiner definieren kann. Zum Abschluss kommt dann ein Geschenkband mit Schleife um jede Ebene. Die Gummibänder dürfen ruhig bleiben, die verschwinden ja unter den Bändern.

    Schritt 5: Die Torte dekorieren

    Die eigentliche Torte ist nun fertig. Jetzt können die vielen zusätzlichen Kleinigkeiten beliebig zur Dekoration an der Torte angebracht werden und das Torten-Topper-Stofftier kann ganz oben auf die Torte. Und jetzt darf die Torte endlich mit den vielen tollen Kleinigkeiten dekoriert werden.

    Schritt 6: Folie

    Zum Abschluss kann, wer mag, die Torte noch in klare Folie hüllen. Hier ist ein Tacker wirklich Gold wert. Also Torte mittig auf die Folie gestellt und oben mittig zusammengetackert, dann kann man problemlos die Folie in Ruhe so raffen, dass es hübsch aussieht, und Schleifchen drum machen. Die Seiten hab ich auch kurzer Hand getackert 🙂
    Tadaa! Fertig ist die Pamperstorte

    TutorialPamperstorte_4-6

    Tipps für eine besonders gute Windeltorte

    • Du kannst die Windeltorte passend zum Baby gestalten (z. B. Rosa für Mädchen, Blau für Jungen oder neutrale Farben).
    • Vielleicht kannst Du im vorhinein rausbekommen, welche Windeln und Produkte die Eltern präferieren.
    • Du kannst natürlich auch noch weitere Geschenke im inneren der Torte verstecken. Ein kleines Pflege-Set oder ein Babybody sind schöne Überraschungen.

    Fazit: Ein persönliches und nützliches Geschenk

    Eine Windeltorte ist nicht nur eine wunderschöne Geschenkidee, sondern auch äußerst praktisch. Mit dieser Anleitung gelingt dir garantiert ein liebevolles und individuelles Präsent für frischgebackene Eltern. Viel Spaß beim Basteln!

  • Weihnachtlicher Bratapfel-Strudel

    Weihnachtlicher Bratapfel-Strudel

    Jetzt wo die Tage bereits viel zu kurz sind und die Weihnachtszeit ja schon begonnen hat darf es von mir aus gerne schon jetzt täglich weihnachtliches Gebäck geben. Glühweinkuchen zum Kaffee, Spekulatius einfach so zwischendurch oder diesen Bratapfelstrudel – gerne auch schon zum Frühstück 😀

    Der Strudel ist ein echter Klassiker

    Strudel ist ein traditionelles Gebäck, das besonders in der österreichischen und süddeutschen Küche beliebt ist. Der Name stammt vom mittelhochdeutschen Wort „Strutzel“, was „Strudel“ oder „Wirbel“ bedeutet, und verweist auf die typische gewickelte oder gerollte Form des Teigs.

    Der Teig – oft ein hauchdünner Zieh-, Blätter- oder Filoteig – wird mit süßen oder herzhaften Füllungen versehen, dann gerollt und gebacken. Der bekannteste ist der Apfelstrudel, aber es gibt auch Varianten mit Quark, Mohn, Nüssen oder sogar pikante Varianten mit Fleisch, Spinat oder Kartoffeln.

    Der Bratapfel-Strudel kombiniert die weihnachtlichen Aromen eines klassischen Bratapfels mit der knusprigen Hülle eines Strudelteigs. Klingt das nicht nach dem perfekten Rezept für die Weihnachtszeit?

    Weihnachtlicher Bratapfel-Strudel

    • 500 g Mehl
    • 1 Prise Salz
    • 80 g Puderzucker
    • 1/2 Würfel frische Hefe
    • 300 ml Milch
    • 50 g Butter
    • 3 Äpfel
    • 50 g Rosinen
    • 50 g Marzipan
    • Zimt und Zucker
    1. Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Salz vermischen. Die Milch erwärmen und die Butter schmelzen. Die Hefe auf den Puderzucker bröseln und beides in der warmen Milch unter rühren langsam auflösen. Die Hefe-Milch-Mischung zum Mehl geben und gleichmäßig verrühren. Zuletzt die geschmolzene Butter hinzugeben auf einer gemehlten Oberfläche zu einem gleichmäßigem Teig verkneten. Wenn der Teig gleichmäßig weich ist und nicht klebt, den Teig zu einer Kugle formen etwas Ölen und in einer abgedeckten Schüssel an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen, bis der Teig etwa zur doppelten größe aufgegangen ist.
    2. In der Zwischenzeit die Äpfel waschen, würfeln und mit Zimt, Zucker und den Rosinen vermengen.
    3. Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche etwa Fingerdick zu einem Rechteck von etwa 25 * 35 cm ausrollen. Die Apfelmischung und den Marzipan auf dem Teig verteilen aber darauf achten den Rand 2cm breit frei zu lassen. Jetzt den Teig von der kurzen Seite her vorsichtig aufrollen und auf ein Backblech legen. So im leicht vorgewärmten Backofen (30°C oder eingeschaltete Lampe) weitere 20 Minuten gehen lassen und dann die Temperatur auf 160°C Umluft erhöhen und etwa eine Stunde backen.
    4. Für eine goldbraune Zuckerkruste etwas Milch mit Zucker vermischen und den Laib während des Backens 2-3 mal damit bestreichen, zuletzt ein wenig Zucker darauf streuen.
    Kuchen
    Deutsch, Österreichisch
    süß, vegetarisch

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    Mein Fazit zum Bratapfel-Strudel

    Das hier ist mal ein super einfach zu machender Hefestuten, der auch mit relativ wenig Zeitaufwand zu machen ist. Was die Füllung angeht liebe ich diese Apfel-Zimt Kombination einfach. Aber es gibt auch Spielraum für Kreativität. Ich würde vermuten eine Nussmischung oder mit Mohn sollte auch super gelingen. Vielleicht gelingt es sogar mit Schokolade und Kirschen? Ich denke, ich habe hier noch ein paar Experimente ausstehen 😀
    Hast Du das REzept schon probiert? Was ist Deine Lieblingsfarben für Strudel? Schreib‘s mir in die Kommentare!

  • Der beste herbstliche Kürbiskuchen

    Der beste herbstliche Kürbiskuchen

    Herbst ist Kürbiszeit. Für mich jedenfalls 🙂 Um diese Jahreszeit bekommt man ihn an jeder Ecke in den verschiedensten Versionen und in Punkto Vielseitigkeit ist er auch ganz klar dabei. Was ich jetzt im Herbst aber die ganze Zeit naschen könnte ist ganz klar der Kürbiskuchen. Da gibt es vermutlich schon endlos viele Rezepte und jeder hält seins für das beste Rezept – aber ich liebe einfach mein Rezept und deshalb stelle ich es euch heute mal vor 🙂

    Das Rezept

    Die Teigmenge, die man hier bekommt reicht für zwei kleine oder eine große Kastenform.

    Zutaten

    1 kleiner Kürbis (für 350g Pürree)
    120ml Wasser
    100g Olivenöl
    3 Eier
    350g Zucker
    360g Mehl

    1/2 Pkg. Backpulver
    1 TL Salz
    2TL Zimt
    1/2 TL Muskatnuss
    1/2 TL gemahlene Nelken
    1 Prise gemahlenen Ingwer

    Und so geht’s

    Den Kürbis halbieren, die Kerne entfernen und die Hälften mit der Schnittfläche auf dem Blech bei 175°C Ober-Unterhitze etwa 30 min backen. Dann sollte der Kürbis so schön weich sein, dass man das Fruchtfleisch einfach mit einem Löffel herauslöffeln kann. Das Wasser zu dem Kürbisfleisch geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Dann das Olivenöl, den Zucker und die Eier unterrühren bis es eine schöne gleichmäßige Masse gibt.

    In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und den Gewürzen vermengen. Dann die Kürbismasse unterrühren bis der Teig schön gleichmäßig ist und in die Backformen verteilen. Bei 175° Ober-Unterhitze etwa 55 Minuten backen bis der Kuchen goldbraun wird. Den Kuchen erst in der Form ein wenig ruhen lassen und dann auf einem Rost auskühlen lassen.

    Fazit

    Der Kuchen ist ziemlich einfach zu machen und super lecker. Am besten schmeckt’s wenn der Kuchen noch ein wenig warm ist mit einem heißen Cappuchino 😀 Und wenn zwei Kuchen doch mal zu viel sein sollten, dann kann man ihn auch ganz problemlos einfach einfrieren.
    Hast Du ein Lieblings-Rezept mit Kürbis? Dann lass mir doch einen Link da, würde mich freuen 😀

  • Bled, Slowenien – 9 Gründe, warum dieser Ort auf jeden Fall eine Reise Wert ist

    Bled, Slowenien – 9 Gründe, warum dieser Ort auf jeden Fall eine Reise Wert ist

    Bled ist ein kleine Gemeinde am Bleder See im nordwestlichen Teil Sloweniens. Sie besticht durch ihre Lage direkt am Fuße der Julischen Alpen, die dem Ort und seiner Umgebung eine unglaublich schöne Kulisse verleihen. Es ist ein recht kleiner beschaulicher Ort, hat aber trotzdem einiges zu bieten. Damit Dir auf Deinem Städtetrip davon nichts entgeht, habe ich hier ein paar Tipps rund um die Reise nach Bled zusammen gestellt.

    Anreise

    Der nächstgelegene Flughafen Ljubljana-Brnik ist 36 km entfernt. Um diese letzten Kilometer zu überwinden hat man die Wahl zwischen Taxi (~35-40€), Shuttle-Service (~13€-19€p.P.) oder Bus und Bahn (~5-11€).
    Mit Bus und Bahn vom Flughafen nach Bled zu kommen ist gar nicht so richtig einfach, da der Flughafen keine direkte Anbindung an die Bahn hat und man auf jeden Fall zunächst erst mit dem Bus nach Kranj muss. Dieser fährt aber leider nur stündlich. Von Kranj aus hat man dann aber die Wahl zwischen Bus und Bahn. Beide fahren etwa ähnlich regelmäßig, nur wenn man sich für die Bahn entscheidet muss man noch ein weiteres Mal Umsteigen mit einplanen, da die Bahnstation Lesce-Bled etwa 4km von Bled entfernt liegt. Ein Bus fährt alle halbe Stunde von hier bis ins Herz der Stadt. Die Anreise mit dem Zug kann man auf den Seiten der Bahn hervorragend planen.
    Wenn man sich in Kranj für den Bus entscheidet, dann hat man zumindest auf den letzten Metern gewonnen, da die Bushaltestelle Ljubljanska cesta direkt im Herzen des Ortes liegt.
    Die Shuttle-Services möchten bereits im vorhinein reserviert werden. Das heißt aber nicht, dass man ohne Reservierung keine Chance auf eine Fahrt hat. Gerade wenn wenig Betrieb ist, schafft man es wahrscheinlich nicht auf den nächsten Bus zu warten, ohne wenigstens einmal angesprochen zu werden, ob man mitfahren möchte.

    [su_note note_color=“#fef8f0″]
    Tipps:
    Die Anreise mit Bus und Bahn lässt sich über die folgenden Seiten gut planen:
    Zugfahrpläne: http://www.slo-zeleznice.si/en
    Busfahrpläne: http://www.ap-ljubljana.si/en
    Wer den Shuttle-Service nutzen möchte sollte bereits im Vorhinein reservieren:
    Shuttle-Service: http://www.zup-prevozi.eu/en
    [/su_note]

    Bled erleben

    Wenn man damit beginnt sich über Bled zu informieren, dann ist der Bleder See das Erste auf das man stößt. Die Marienkirche mit der berühmten Wunschglocke auf der kleinen Insel im Bleder See ist auch über die Grenzen Sloweniens hinweg noch sehr bekannt, und die verträumte Landschaft macht Lust auf ausgedehnte Spaziergänge. Aber das ist längst nicht alles, was es hier zu sehen und zu erleben gibt.

    Bleder See

    Bled liegt direkt am Bleder See. Dieser ist etwa zwei Kilometer lang und einen Kilometer breit, umgeben von Wäldern. Ein größtenteils asphaltierter Spazierweg führt um den See herum und lädt zum Spazieren gehen ein. Aber auch um hier morgens Laufen zu gehen ist der Weg sehr gut geeignet.
    Die schönste – und bekannteste – Aussicht auf den See, mit Blick auf die Marienkirche auf der Insel in der Mitte des Sees, bietet sich einem am Westende des Sees.

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    ‚Pletna‘ fahren

    Pletnas sind traditionelle Boote, die von den Einheimischen gebaut werden. Die kleinen Holzboote haben einen geraden Boden und werden vom Fährmann im Stehen mit zwei Rudern gesteuert. Der Fährmann wird Pletnar genannt, was nicht nur seinen Beruf bezeichnet sondern auch ein Titel ist der nur innerhalb der Familien von Generation zu Generation weitergereicht wird.
    Am Bleder See bietet sich an mehreren Stellen die Möglichkeit mit der Pletna zu fahren. Mit ihr kann man auch auf die Insel der Marienkirche gelangen. Für die Fahrt muss man pro Person mit 14€ rechnen.

    Marienkirche

    Auf dem Hügel der Bleder Insel steht die Kirche Mariä Himmelfahrt. Der Überlieferung nach soll hier einst der Tempel der altslawischen Göttin Živa gestanden haben. In den Kämpfen zwischen den Christen und den Anhängern der Wendischen Götter wurde der Tempel aber zerstört und eine christliche Kirche errichtet. Im 15. Jarhundert wurde die Kirche im gotischen Stil umgebaut, wovon heute aber nicht mehr viel zu erkennen ist. Die Kirche wurde seither bereits von zwei Erdbeben stark beschädigt und musste jedes mal grundlegend renoviert werden. Ihr heutiges Aussehen hat sie seit den renovierungsarbeiten im 17. Jarhundert bewahrt.

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    Wie bereits beschrieben kann man mit der Pletna zur Insel übersetzen. Die meisten Pletnas legen am Fuße einer langen Treppe an, deren 99 Stufen zunächst zu erklimmen sind, bevor man die Kirche selbst erreicht. Auf der Insel befindet sich neben der kleinen Marienkirche mit Glockenturm noch ein Andenkenladen mit Cafe und einem Museum.
    Wenn man von Bled mit der Pletna übersetzt, sollte man sich gleich über die Aufenthaltszeit erkundigen. Die Tour dauert zwar 1,5 Std, aber die Fahrt zur Insel benötigt bereits 25 Minuten, so dass man auf der Insel nur etwa 40 Minuten Aufenthalt hat, die dann doch auch ziemlich schnell verstreichen. Für die Überfahrt mit der Pletna muss man pro Person mit 14€ rechnen, der Eintritt in die Kirche mit Glockenturm beläuft sich auf weitere 4€.

    Wunschglocke

    Es gibt hier eine Legende, die erzählt, das auf der Burg einstmals eine schöne Witwe gelebt haben soll, die in der Trauer um ihren Mann eine Glocke für die Kirche in Auftrag gab. Aber als die Glocke geliefert werden sollte kam ein heftiger Sturm auf, der das Schiff zum kentern brachte so dass die Glocke unterging. Noch heute soll man aus dem See das Läuten der Glocke hören können 🙂 Nach dem Tod der Witwe bekam die Kirche eine neue Glocke und es heißt, dass jedem der sie läutet ein Wunsch in Erfüllung gehe.

    Ojstrica und Mala Osojnica

    Am süd-westlichen Ende des Sees startet ganz unauffällig ein kleiner Trampelpfad am Waldrand. Dies ist der Anfang eines recht steilen Wanderweges hinauf zu zwei wirklich lohnenswerten Aussichtspunkten.
    Bereits nach wenigen Minuten des Anstiegs erreicht man eine kleine Weggabelung, an der man rechts abbiegen kann zum ersten Aussichtspunkt – Ojstrica. Diesen erreicht man von hier bereits nach wenigen, sehr steilen Metern. Auf einem Felsen, der den Wald überragt findet sich eine kleine Lichtung mit Bank auf der man pausieren kann und die wunderbare Aussicht genießen kann, die sich einem bereits hier bietet.

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    Von hier aus geht es wieder zurück zur Weggabelung, diesmal dem Weg zu Mala Osojnica folgend hat man zunächst einen recht ordentlichen Anstieg vor sich, der sich aber durchaus lohnt, da die Aussicht, mit der man dort belohnt wird noch beeindruckender ist, als die bereits wunderschöne Aussicht vom tiefer gelegenen Aussichtspunkt aus.
    Von hier aus hat man die Wahl zwischen dem Abstieg direkt Richtung See, der noch steiler ist als der Aufstieg, oder den Weg einfach zurück zu gehen.

    [su_note note_color=“#fef8f0″]
    Hinweis: Für diesen Wanderweg empfiehlt sich auf jeden Fall festes Schuhwerk!
    Der Weg ist sehr steil, an einigen Stellen grenzt es schon an klettern. Wenn es in den letzten Tagen geregnet hat, ist der Weg auch noch matschig, was insbesondere den Abstieg erschwert.

    Detailiertere Informationen und die GPX-Daten zu diesem Trail gibt es hier:
    http://www.slovenia-trips.com/eng/hiking-mountaineering/trip/878/Ojstrica-and-mala-osojnica
    [/su_note]

    Burg von Bled

    Die Burg von Bled thront auf einem steilen Felsen direkt über dem Ostende des Sees und ist somit bereits von weitem ein sehr imposanter Anblick. Die im Mittelalter erbaute Burg beherbergt heute ein Museum, eine Druckerei und ein Restaurant. Das Museum stellt einiges zur Geschichte Sloweniens und zum Ort Bled selbst aus. Außerdem gibt es auch eine kleine ‚Schmiede‘, in der man kleine handgeschmiedete Eisenwaren erstehen kann. Von dem Innenhof der Burg hat man eine schöne Aussicht auf den See und den Ort.

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    Für den Besuch der Burg bieten sich sicherlich die Abendstunden an, in denen bereits weniger Betrieb herrscht. Allerdings sind die Schmiede und die Druckerrei nicht bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt pro Person beläuft sich zurzeit auf 10€. Weitere Informationen Rund um die Burg bietet die Homepage der Burg.

    Vintgar-Klamm

    Vier Kilometer nordwestlich von Bled liegt die Vintgar Klamm. Hier hat die Radovna sich über die Zeit einen Weg durch die Berge gewaschen, so dass die Klamm an einigen Stellen bis zu 300m tief ist. Der Eingang in die Klamm befindet sich etwas nördlich des Ortes Podhom. Beginnend bei einem kleinem Kiosk führt ein kleiner Spazierweg über Brücken und Holzstege für etwa 1600m entlang des türkisfarbenen Wildbaches.
    Die Vintgar-Klamm endet am Wasserfall Šum, der mit seinen 13m der größte Flusswasserfall Sloweniens ist. Von hier aus bietet sich eine malerische Aussicht auf die Alpen. Ein kleiner Kiosk lädt zum Verweilen ein.

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    Für den Rückweg nach Bled führt der Weg hinter dem Kiosk den Berg hinauf zur kleinen St. Katarinenkirche oberhalb von Zasip. Hier hat man auch nochmal eine schöne Aussicht über die Landschaft und auf die dahinter gelegenen Alpen. Der Weg scheint ab hier nicht weiter ausgeschildert zu sein, aber die Burg von Bled ist bereits zu sehen und weist den Weg.
    Die Klamm ist täglich von 8-19 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 4€. Wenn möglich empfiehlt es sich die Klamm bereits am Morgen oder erst in den Abendstunden zu besuchen, wenn sie weniger stark besucht ist.

    Was man auch noch tun muss

    Kremšnita essen

    Man darf Bled wohl nicht verlassen haben, bevor man nicht auch im Café Park eine der Creme-Schnitten gegessen hat, für die Bled bekannt ist. Im Cafe Park wird diese noch noch nach dem original Rezept von Ištvan Lukačević zubereitet.

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    Der ehemalige Leiter der Konditorei des Hotel Park hat das Rezept vor 60 Jahren solange variiert bis er endlich mit dem Ergebnis zufrieden war und die Cremeschnitte tatsächlich so gut war, dass Bled dafür bekannt wurde.
    Wenn man für diese Gelegenheit auch noch einen sonnigen Nachmittag wählt, dann kann man sich einen schönen Platz auf der Terrasse des Cafés suchen und auch noch die wunderbare Aussicht über den See und auf die Burg genießen.

    ‚Fiaker‘ fahren

    Fiaker sind offenen Kutschen, die, wie auch die Pletnas, in Bled eine lange Tradition haben. Auch den Beruf des Fiakerfahrers kann man nicht wählen, er wird, wie der Titel des Pletnars, innerhalb der Familien von Generation zu Generation weitergegeben.

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    In Bled am Ufer des Sees kann man für gewöhnlich freie Fiaker finden, um mit ihnen einen Ausflug zur Burg, eine Runde um den See oder auch eine Fahrt in die nähere Umgebung zu machen. Leider hat meine Zeit in Bled dafür nicht mehr gereicht. Wer trotzdem noch ein wenig mehr darüber erfahren möchte, der findet hier weitere Informationen.

  • Abenteuer ungarische Küche: Csirkepaprikás

    Abenteuer ungarische Küche: Csirkepaprikás

    Kürzlich habe ich ein neues Buch in die Finger bekommen. „A Magyar Nemzeti Szakácskönyv“ lautet der Titel, das bedeutet soviel wie: „Das Ungarische Nationalkochbuch“. Es ist eine Neuauflage von einem wirklich alten ungarischen Kochbuch und umfasst insgesamt 482 Seiten voller Rezepte – ohne Bilder. Das Buch ist komplett auf ungarisch. Will man aus dem Buch was kochen, muss man es erst übersetzen. Und ob man da alles richtig gemacht hat merkt man dann vielleicht erst später.

    Markus‘ Idee dazu: Ich soll versuchen mich durch das Buch zu kochen und meine Erfahrungen in einem Video-Log festhalten.
    Also, das Buch ist auf ungarisch, allein das Inhaltsverzeichnis umfasst 34 Seiten, Bilder gibt es keine.
    Verrückte Idee — Also definitiv einen Versuch Wert 🙂

    Aber seht selbst – mit freundlicher Unterstützung des Unruhestifters – hier mein erster VLog:

    Rezept: ‚Csirkepaprikás‘

    Csirkepaprikás ist ungarisch und bedeutet soviel wie Hähnchen mit Paprika. Paprikahähnchengeschnetzeltes wäre mein Name für das was sich mit diesem Rezept zaubern lässt.

    Zutaten für 4 Personen

    800g Hähnchenbrustfilet
    200g saure Sahne
    2 Zwiebeln
    Rosenpaprika edelsüß, salz

    Zubereitung

    Das Fleisch waschen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und die fein gehackten Zwiebeln mit etwas Paprika (das Buch sagt hier: eine gute Messerspitze ..) etwa eine Minute schmoren. Dann das Fleisch dazu geben, leicht salzen und dann bei gelegentlichen umrühren im Topf schmoren, bis das Fleisch in seinem eigenen Saft kocht. Dann die saure Sahne zugeben und noch einmal kurz aufkochen lassen.

    Fazit

    Das Rezept benötigt wenig Zutaten, ist wirklich sehr einfach zuzubereiten und lecker. Es ist auch nicht empfindlich, wenn man zuviel Paprika reinhaut – ich hab erst im Nachhinein festgestellt, dass nur eine Messerspitze rein sollte X-D
    Also, alles in allem, prima Rezept – wird bestimmt nochmal gekocht.

  • Aus meinem Skizzenbuch: Im Cafe

    Aus meinem Skizzenbuch: Im Cafe

    Bin heute mal wieder dazu gekommen ein wenig etwas kreatives zu tun – und etwas was ich bisher immer strategisch vermieden habe gleich mit – Menschen zeichnen. Ist aber gar nicht so schlimm geworden wie befürchtet X-D

    Note to self: beim nächsten mal noch ein bißchen mehr Geduld, mehr Details und ein bißchen mehr Mut zur Farbe :o)

  • Aus meinem Skizzenbuch: Juist

    Aus meinem Skizzenbuch: Juist

    Der Urlaub war tatsächlich so ruhig und entspannt, dass ich ein paar Momente gefunden haben um zu zeichnen. Ohne viele Worte, nur mal ein kleiner Blick in mein Skizzenbuch mit Impressionen vom Urlaub.


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  • Impressionen von Vancouver

    Impressionen von Vancouver

    Mir hat sich kürzlich die Gelegenheit aufgetan für ein paar Tage Vancouver zu besuchen. Vancouver ist wirklich eine schöne Stadt, zumindest der Bereich um Downtown und Stanley Park, weiter bin ich leider nicht gekommen. Vancouver liegt an der Westküste Kanadas und der Bereich von Downtown und Stanley Park sind größtenteils von Wasser umgeben so dass ein Städtetrip hierher sich ein wenig anfühlt wie Urlaub am Meer 😀

    Wenn man sich früh morgens aus dem Bett bekommt um laufen zu gehen, dann ist es von Downtown nicht weit zum Stanley Park. Dieser hat eine Promenade die sich direkt am Meer entlang um den gesamten Stanley Park schlängelt und früh am Morgen ist es noch wunderbar ruhig dort.

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    Früh am Morgen auf der Promenade von Stanley Park
    VancouverFromTheLionsGateBridge
    Stanley Park und die Skyline von Vancouver von der Lionsgate Bridge

    Wenn man die Runde komplett macht wird man am Ende mit dieser Großartigen Sicht auf die Skyline von Vancouver belohnt:

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    Skyline von Vancouver

    Vancouver hat einen riesigen Segel- und Yachthafen.

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    Yachthafen

    Was ich aber noch viel spannender fand waren die Wasserflugzeuge im Vancouver Harbour Flight Centre

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    Wasserflugzeuge im Vancouver Harbour Flight Centre
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    Vancouver Harbour Flight Centre bei Sonnenuntergang

    Was man auf jeden Fall einmal machen sollte ist ein Besuch des Vancouver Lookouts. Ruhig Tagsüber, die Tickets gelten den ganzen Tag und so kann man zur Dämmerung einfach nochmal wiederkommen. Und von hier aus hat man eine schöne Sicht über einen großen Teil der Stadt und den gesamten Hafenbereich.

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    Aussicht vom Vancouver Lookout
    VancouverByNight
    Aussicht vom Vancouver Lookout

    Ach, und natürlich endlos durch die Stadt wandern. Jede Straße in Vancouver hat ihren ganz eigenen Charme.

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    Granview Street at Sunset

    Und weil es so viel zu sehen gibt und man es in so kurzer Zeit nicht schafft alles zu erwandern (einmal um den Stanley Park sind etwa 10km) kann man am Stanley Park auch Fahrräder leihen.

    Und weil das eigentlich immer noch nicht reicht, und es auch in der Umgebung noch so viel zu entdecken gibt muss ich wohl irgendwann nochmal dorthin – mit mehr Zeit im Gepäck 😀

  • Pizza mit Spinat frisch aus dem Garten

    Pizza mit Spinat frisch aus dem Garten

    Nachdem wir ja kürzlich soviel Spinat geerntet hatten wollten wir natürlich auch was feines daraus machen. Wir haben uns dann für Spinat Pizza entschieden. Und weil die wirklich gut geworden ist möchte ich hier mein Rezept mit euch teilen.

    Das Rezept

    Ergibt zwei normale Pizzen.
    Vorbereitungszeit: / Backzeit:

    Zutaten

    Zutaten für den Teig:

    1 Pkg. Trockenhefe

    180 ml lauwarmes Wasser

    320 g.  Mehl

    1 TL  Salz

    1EL  Olivenöl

    Für den Belag:

    Etwa 200 ml passierte Tomaten

    5 Hand voll frischen Spinat

    zwei Mozarella

    zwei rote Zwiebeln

    etwas Pfeffer

    etwas Oregano

    Und so geht’s

    Die Trockenhefe über das warme Wasser streuen und 5 Minuten stehen lassen, bis es ein wenig cremig wird. Währenddessen das Mehl mit dem Teelöffel Salz vermischen. Dann das Öl und die Hefemischung dazu geben und zu einem gleichmäßigem Teig verkneten. Den Teig dann zu einer Kugel formen und in einer geölten Schüssel an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen (Ich packe es einfach bei 50°C in den Backofen).

    In der Zwischenzeit den Spinat waschen und zupfen und die Zwiebel in feine Ringe schneiden.
    Nach einer Stunde sollte der Teig ordentlich aufgegangen sein. Dann kann er für zwei Pizzen halbiert werden, oder wenn man ein Blech machen möchte nimmt man den gesamten Teig. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Den Teig schön gleichmäßig ausrollen und mit den passierten Tomaten bestreichen, darauf dann reichlich von dem frischen, gezupften Spinat verteilen. Darüber den Mozarella rupfen und die Zwiebelringe verteilen, zuletzt dann noch ein wenig Pfeffer obendrauf. Das ganze etwa 26-28 Minuten backen bis der Teig schön goldbraun ist.

    Natürlich vor dem Servieren noch Oregano drüber streuen. Großartig! 🙂

  • Unser Hochbeet – Erste Ernte

    Unser Hochbeet – Erste Ernte

    Einen guten Monat haben wir das Beet jetzt quasi sich selbst überlassen und als wir jetzt mal wieder gucken gegangen sind konnten wir nur staunen wie ordentlich einige der Pflanzen bereits gewachsen sind.
    Insbesondere Der Spinat und die Radischen sind wohl eindeutig erntereif. Also haben wir mal Radischen ausgerupft und Spinat geschnitten.
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    Das war eine reichliche Ernte und einige der Radieschen sind auch richtige Ordentliche große Hoschis. Leider mussten wir auch feststellen, dass Schnecken Radischen wohl auch ganz toll finden, einige Radischen waren schon angefressen, andere hatten noch Besucher. Also müssen wir uns jetzt wohl mal überlegen wie man am Besten mit Schnecken umgeht.